Umrüstung

Ökologisch und ökonomisch zugleich

Die wichtigsten Fragen zum Thema Umrüstung:


Wer nimmt eine Umrüstung vor?

Eine Umrüstung sollte nur von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Umrüstsatz der ECR 115 Norm entspricht.

Welche Fahrzeuge können umgerüstet werden?

Umrüstbar sind fast alle Benziner, mit Ausnahme von Fahrzeugen mit FSI-Motoren. Dieselfahrzeuge können nicht umgerüstet werden.

Wo wird der Gastank eingebaut?

Der Gastank wird Platz sparend in der Reserveradmulde eingebaut – so geht kein Laderaum verloren. Ist dies aus technischen Gründen nicht möglich, so wird der Tank im Kofferraum untergebracht.

Fährt das Fahrzeug dann nur mit Autogas?

Ein Fahrzeug wird bivalent umgerüstet (für Autogas und Benzin). Die Umschaltung auf den jeweils anderen Kraftstoff erfolgt per Knopfdruck oder vollautomatisch, auch während der Fahrt.

Wie gross ist der Tank und welche Reichweite hat mein Fahrzeug damit?

Die Tankgrösse richtet sich nach dem vorhandenen Platz; es gibt Tanks von 40–120 l. Die Reichweite hängt entscheidend von der Fahrweise ab. In der Regel liegt sie bei ca. 600 km. Bei bivalentem Betrieb kommt die Reichweite des Benzintanks hinzu.

Wie verändern sich die Abgaswerte bei einer Umrüstung auf Autogas?

Die Abgasemissionswerte sind im Autogasbetrieb besser als im Benzinbetrieb.

Wie steht es um die Sicherheit beim Gastank?

Autogas wird bereits unter geringem Druck (5–8 bar) flüssig und kann dann auf ein 260stel seines ursprünglichen Volumens komprimiert werden. Der Tank besteht aus 3,5 mm dickem Stahl, gegen Drucküberschreitung ist er mit einem Sicherheitsventil gesichert. Jeder Tank muss strengste Auflagen erfüllen.

Darf ich mit einem Autogas-Auto in eine Tiefgarage oder Parkhaus fahren?

Ja – ein Einfahrverbot für „druckgasbetriebene Fahrzeuge“ in Tiefgaragen oder Parkhäuser gibt es nicht mehr. Es kann vorkommen, dass einzelne Betreiber den Eintritt jedoch verwehren.